Von Sevilla bis nach Santiago führt die Vía de la Plata, der «Weg des Südens» – eine antike Strasse aus der Römerzeit, auf der Truppen und Waren zwischen Mérida und Astorga transportiert wurden. Eine geschichtsträchtige Route voller Kultur … und Weinberge! Einer ihrer faszinierendsten Orte ist Villanueva de Campeán, ein kleines Dorf in der Provinz Zamora (Kastilien und León) mit wenigen Einwohnern, aber einem grossen verborgenen Schatz: Tempranillo-Reben, die rund 80 bis 100 Jahre alt sind. Aus diesen alten Reben entstehen dank Viñas del Cénit Weine mit viel Persönlichkeit – ein Projekt, das José Manuel Benéitez 2004 ins Leben rief, um Weine zu schaffen, die nicht nur getrunken werden, sondern Geschichten erzählen. Vía Cénit ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Er hat alles, was man sich von einer so reichen und vielfältigen Gegend wünschen kann: Tempranillo-Weinberge auf 750 Metern Höhe, auf gemischten Böden aus Sand, Kieseln und Lehm, in einem extremen Kontinentalklima mit kalten Wintern und trockenen, heissen Sommern. Ein Ort, an dem nur die widerstandsfähigsten Reben überleben … und die besten Trauben entstehen. Die Vinifikation ist so sorgfältig wie die Landschaft ringsum: Nach einer doppelten Selektion von Trauben und Beeren erfolgt die Gärung in Edelstahltanks, wobei jede Parzelle getrennt ausgebaut wird. Anschliessend reift der Wein 14 Monate in französischen Barriques, davon 60 % neu. Das Ergebnis ist ein tiefgründiger, eleganter Wein, ganz seiner Herkunft treu. Wer also einmal auf der Vía de la Plata unterwegs ist und in der Tierra del Vino de Zamora Halt macht, folgt nicht nur den Spuren der alten Römer, sondern entdeckt auch eine Welt authentischer Weine wie den Vía Cénit – ein perfektes Abbild seines Terroirs.